Flock – DER Browser für Blogger?

Flock ist ein neues Sternchen am Browserhimmel. Wer heutzutage einen eigenen Browser auf den Markt bringt, muss schon ein paar besondere Features mitbringen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Flock basiert auf Mozilla Firefox, ist aber keine einfache Extension. Vielmehr wurde Firefox an diversen Ecken und Enden aufgebohrt. Neu sind z.B.:

  • Support für diverse Blog-Software (derzeit WordPress, Movable Type, Typepad und Blogger) incl. Rich Text Editor. Flickr wird natürlich auch unterstützt.
  • Clevere Bookmarkverwaltung, auf Wunsch auch online bei del.icio.us.
  • Besuchte Webseiten werden indiziert und die Browserhistorie hat eine Volltextsuche eingebaut.
  • RSS-Integration und -Aggregation.

Das Konzept finde ich sehr interessant, werde mir den Kleinen mal ein wenig näher anschauen :)

Wirklich große Bilder…

…macht Graham Flint. “Groß” ist eigentlich schon untertrieben: Die Bilder haben eine Auflösung von 4 GigaPixel (!). Interessanterweise wird dafür aber keine Digitalkamera verwendet, sondern herkömmliche analoge Technik. Eine Digitalkamera könnte die anfallenden Daten allenfalls verarbeiten, wenn sie an einen Supercomputer angeschlossen wäre. 38 Terrabit/s sind nunmal kein Pappenstil. So ganz herkömmlich ist die 30-kg-Kamera aber dann doch nicht: Die Filmpatronen werden normalerweise in den Kameras von Spionageflugzeugen eingesetzt, jedes Negativ hat ein Format von 460mm x 230mm und die Linsen wurden speziell angefertigt.

Damit sind nun beeindruckend detailreiche Aufnahmen möglich. Die aus mehreren Kilometern Entfernung gemachten Bilder lassen sich quasi beliebig vergrößern. So sind z.B. Details in einem Hotelzimmer erkennbar, das von Weitem betrachtet Teil der Silhouette von San Diego ist.

Auf der Homepage des Gigapixl-Projekts gibt es neben der Gallerie auch noch weitere Informationen zu den Hintergründen und der verwendeten Technik. Ethan Zuckerman hat einen schönen Beitrag dazu in seinem Blog geschrieben.

Browser-Shootout: Firefox, IE7 und Opera 8.5

Chip.de hat diverse Features der drei genannten Browser verglichen. In 10 Kategorien gabs jeweils maximal zwei Punkte zu holen. Mein Lieblingsbrowser wurde klarer Sieger nach Punkten. So gehört sich das! Oder hat jemand ernsthaft etwas anderes erwartet? :) Lediglich bei der Suchleiste gabs Abzüge in der B-Note. Dabei ist die auch äußerst komfortabel anpassbar, man muss dafür nur ein .ini-File bearbeiten ;) Merke: Von Redakteuren nicht zuviel erwarten.

Lidl: Betriebsrat gegründet, Filiale geschlossen

Da geniesse ich doch grade bei meiner allabendlichen Lektüre eine leckere “Vanille Gourmet Creme” von meinem Lieblingsdiscounter, und dann stolpere ich über diese Nachricht. Lidl hat scheinbar etwas gegen Betriebsräte. Kurzerhand werden Filialen geschlossen, in denen sich die Mitarbeiter organisieren. Gegen die Schließung in Calw liegt zwar ein richterlicher Beschluß vor, aber das interessiert den Betreiber nicht weiter. Ich überlege grade ernsthaft, ob ich mein Geld weiterhin dort hin bringe…

Schach-WM in San Luis

Derzeit wird in San Luis (Argentinien) die FIDE Schachweltmeisterschaft ausgetragen. Die acht besten Spieler der Weltrangliste sind anwesend: Michael Adams, Vishwanathan Anand, Rustam Kasimdzhanov, Peter Leko, Judit Polgar (die einzige Frau, die sich and er Weltspitze behaupten kann), Alexander Morozevich, Peter Svidler und Veselin Topalov. Als Favoriten werden Anand und Topalov gehandelt. Letzterer wird dieser Erwartungshaltung bisher gerecht, er führt derzeit nach den ersten vier Partien mit 3,5 von 4 möglichen Punkten.

Bei Chessbase.de gibt es eine Zusammenfassung der ersten Spieltage. Die Partien werden immer live ab 20:00 Uhr auf dem Chessbase-Server übertragen, dazu wird ein Audiokommentar angeboten. Auf der englischen chessbase.com kommentiert GM Nigel Short sehr wort- und bildreich (Chessbase hat extra ein kleines Glossar dafür angelegt ;) ) die Partien des Vortags. Nach dem spielfreien Sonntag geht es morgen abend weiter. Der neue FIDE Weltmeister wird spätestens am 15. Oktober feststehen und vermutlich 2006 auf Vladimir Kramnik treffen.

Pinkelkunst

Der tschechischer Künstler David Cerny hat zwei pinkelnde Bronzefiguren geschaffen. Die beiden Herren bewegen sich beim Wasserlassen relalitätsgetreu. Aber das beste kommt noch: Die Skulptur ist interaktiv. Man kann eine SMS an hinschicken, der Text wird dann Buchstabe für Buchstabe ‘geschrieben’. Na das ist doch mal innovativ :D