Wirklich große Bilder…

…macht Graham Flint. „Groß“ ist eigentlich schon untertrieben: Die Bilder haben eine Auflösung von 4 GigaPixel (!). Interessanterweise wird dafür aber keine Digitalkamera verwendet, sondern herkömmliche analoge Technik. Eine Digitalkamera könnte die anfallenden Daten allenfalls verarbeiten, wenn sie an einen Supercomputer angeschlossen wäre. 38 Terrabit/s sind nunmal kein Pappenstil. So ganz herkömmlich ist die 30-kg-Kamera aber dann doch nicht: Die Filmpatronen werden normalerweise in den Kameras von Spionageflugzeugen eingesetzt, jedes Negativ hat ein Format von 460mm x 230mm und die Linsen wurden speziell angefertigt.

Damit sind nun beeindruckend detailreiche Aufnahmen möglich. Die aus mehreren Kilometern Entfernung gemachten Bilder lassen sich quasi beliebig vergrößern. So sind z.B. Details in einem Hotelzimmer erkennbar, das von Weitem betrachtet Teil der Silhouette von San Diego ist.

Auf der Homepage des Gigapixl-Projekts gibt es neben der Gallerie auch noch weitere Informationen zu den Hintergründen und der verwendeten Technik. Ethan Zuckerman hat einen schönen Beitrag dazu in seinem Blog geschrieben.

One thought on “Wirklich große Bilder…

  1. Marco

    ich finde den hype um das gigapixel-projekt etwas übertrieben. immerhin ist das nicht wirklich etwas revolutionär besseres. aber seis drum, nett, dass es sowas gibt.

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