Hmm, Upgrades!

Neulich klingelte der Postmann gleich zweimal an einem Tag. Und was hat er gebracht? Neue Hardware für meinen Homeserver:

Auf dem Bild zu sehen (von links nach rechts):

  • 2 x 4096MB Kingston ValueRam DDR3-1333 CL9 ECC
  • Mainboard Asus M4A785T-M
  • CPU AMD Athlon II X4 605e

Aber erst mal eine Bestandsaufnahme. Im Homeserver werkeln derzeit ein Asus M2NPV-VM mit nVidia nForce 430 Chipsatz, ein AMD Athlon X2 BE-2350, 4 GB DDR2-RAM sowie eine handvoll Festplatten. Das Gerät arbeitet als File- und Backupserver, ausserdem wird meine Stereoanlage mittels SqueezeServer mit Musik versorgt. Ursprünglich habe ich Gentoo Linux eingesetzt, vor einiger Zeit bin ich aber wegen ZFS auf OpenSolaris und inzwischen Solaris Express 11 umgestiegen.

Insgesamt bin ich mit Solaris sehr zufrieden, insbesondere ZFS ist knapp vor genial. Die Hardwareunterstützung lässt aber etwas zu wünschen übrig, hier hat Linux immer noch deutlich die Nase vorn. Ein Beispiel: Bei der aktuell genutzten CPU unterstützt Solaris keine Stromspar-Funktionen. So wird einiges an Energie unnötig verheizt, demnächst werde ich das mal genauer nachmessen und dann berichten. Weiteres Beispiel: Da ich insgesamt 6 Platten nutze, das Mainboard aber nur 4 SATA-Ports hat, musste ein Zusatzcontroller her (Digitus DS-30102 mit SIL-3132 Chipsatz). Solaris “verliert” aber alle paar Wochen eine an diesen Controller angeschlossene Platte und bleibt hängen. Unschön.

Das Problem mit dem Power Management habe ich schon mit einem CPU-Upgrade zu lösen versucht, allerdings mit mäßigem Erfolg. Laut Kompatibilitätsliste sollte die AM3-CPU Athlon II X4 605e auf dem alten Board laufen. Die Maschine bootet und läuft, auch das Power Management funktioniert. Allerdings gibt’s häßliche Bildstörungen, wenn die CPU beansprucht wird; ich vermute, die Spannungswandler sind einfach überfordert.

Daher war ein neues Mainboard und auch neuer Speicher fällig. Zuverlässigkeit und Stabilität standen bei der Komponentenauswahl im Fokus, darum gab’s ECC-Speicher und ein Board aus der “Corporate Stable” Serie von Asus. Der Chipsatz SB710 soll von Solaris gut unterstützt werden und bietet 6 SATA-Ports, sodass ich auf den Zusatzcontroller verzichten kann. Ob all diese Erwartungen auch eintreffen werde ich bald herausfinden und dann berichten.

Zum Abschluss noch eine Szene aus Matrix II: