Category Archives: Webweites

Fundstücke aus dem WorldWideWeb.

Kleiner PubSubHubbub-Test

So, nachdem ich gestern bei meinem Blog das Pushpress-Plugin aktiviert habe und der GoogleBot sich eben dafür registriert hat, muss ich mal ausprobieren ob das wirklich funktioniert.

Falls ja sollte dieses Posting innerhalb kurzer Zeit im Google-Index und auch im Reader auftauchen. Wir werden sehn… 🙂

PubSubHubbub ist übrigens eine Google-Erfindung, damit können Blogs in Echtzeit Bescheid geben, wenn es Neuigkeiten gibt. Normalerweise schaut periodisch (alle 15 Minuten) ein Bot vorbei, nur um dann festzustellen, dass es nichts neues gibt.

Update [09:23]: Weniger als eine Minute nach Veröffentlichung hat’s in meinem Google Reader „bling“ gemacht und das Posting ist erschienen. Sehr schön! Im Google Index ist die Seite noch nicht aufgetaucht.

Update [09:24]: Auch Updates wie das grade eben werden direkt angezeigt.

Online-Bookmarkverwaltung: Furl

Je größer die Zahl unterschiedlicher Browser und Rechner wird, die man einsetzt, desto problematischer wird die Pflege der Bookmarks. Warum also nicht einfach einen der diversen Onlineservices nutzen?

del.icio.us ist einer der bekannten Vertreter, allerdings verzichtet man dort komplett auf Kategorien. Alle Links werden einfach mit frei wählbaren Tags versehen, wobei eine find-as-you-type Suche die Eingabe unterstützt. Eigentlich eine schöne Geschichte, aber mich stören dabei zwei Dinge:

  • Alle Bookmarks sind öffentlich. Das ist sicher nicht jedermans Sache, ein klein wenig Privatspäre sollte schon möglich sein
  • Man wird beim taggen nicht genügend unterstützt, dadurch wird die Suche nach thematisch ähnlichen Links schwierig. Beispiel: Ob ich ein Forum jetzt mit den Stichworten forum, foren, community, board oder boards tagge, macht bei der Suche leider einen entscheidenden Unterschied.

Furl verfolgt einen ähnlichen, aber dennoch etwas anderen Ansatz. Dort gibt es eine Mischung aus (frei definierbaren) Kategorien und beliebigen Tags, wobei ein Link auch mehreren Kategorien angehören kann. Die Linksammlung ist öffentlich zugänglich, allerdings kann man ganze Kategorien oder auch nur einzelne Links als privat markieren. Das meiner Meinung nach beste Feature ist aber die Archiv-Funktion: Furl legt von jedem Bookmark eine private Kopie der Webseite an, die nur dem jeweiligen Benutzer zugänglich ist. Sehr praktisch, wenn eine Webseite nicht mehr verfügbar ist! Der Inhalt wird dabei indiziert und über die Suche verfügbar gemacht. Insgesamt macht dieser Service einen guten Eindruck, ich denke dabei bleibe ich erst mal 🙂

Musikdownloads – viel Lärm um nichts?

Der weltweite Umsatz mit digitaler Musik hat sich im letzten Jahr verdreifacht und erreiche ein Volumen von ca. 1.1 Mrd US$. Klingt für sich allein betrachtet ja nicht schlecht. Setzt man diese Summe aber in Relation zu anderen Branchen, wirkt der Betrag geradezu lächerlich:

  • Die Top 10 der erfolgreichsten Filme 2005 übertreffen diesen Wert um ein fünffaches; Platz 1 (belegt von Harry Potter und der Feuerkelch) spielte alleine 880 Mio US$ ein.
  • Die Amerikaner geben jährlich mehr für Katzenstreu als für Musikdownloads aus: 1.2 Mrd US$.

Mehr dazu bei Wired.

Opera 9 Preview 2 ist da

Die Jungs und Mädels von Opera waren fleißig und haben heute eine zweite Previewversion des gleichnamigen Browsers veröffentlicht. Seit der „Technical Preview 1“ sind lange 3 Monate vergangen; Zeit genug, um etliche neue Features zu implementieren:

  • Opera Widgets: Kleine Webapplikationen, die ausserhalb des Browserfensters angezeigt werden. Ob man das wirklich braucht, weiß ich noch nicht. Im Moment gibts so sinnvolle Anwendungen wie einen Taschenrechner oder einen Kalender 😉
  • Site-spezifische Einstellungen: Darauf habe ich schon lange gewartet! Endlich kann man pro Webseite festlegen, ob Javascript aktiv ist, Popups erlaubt sind, etc.
  • Editor für die Liste der Suchmaschinen: Einfach ein beliebiges Eingabefeld auf einer Webseite rechtsklicken, und schwupps hat man dieses auch als Suche in Opera zur Verfügung. Sehr nett 🙂
  • Content-Blocker: Eine GUI für die schon lange vorhandene Möglichkeit, unerwünschte Inhalte (z.B. Werbebanner) auszufiltern.
  • Thumbnails von Webseiten: Einfach die Maus über dem Reiter eines Tabs schweben lassen, und schon gibts ein kleines Vorschaubild. Netter Schnickschnack.
  • Syntaxhighlightning für die Quelltextanzeige. Praktisch.
  • Bittorrentsupport. Gabs in einer früheren Betaversion schonmal, jetzt wird dieses Feature wohl fester Bestandteil der nächsten Browserversion.
  • Mail- und Newsclient wurden auch überarbeitet: Bugs beim IMAP-Interface gefixt, RSS-Feeds lassen sich im- und exportieren und einiges mehr.

Die Änderungen sind wirklich zu umfangreich, um sie hier in vollem Umfang wiederzugeben. Die Details dazu gibts im Changelog. Aber wer liest schon readme’s, wenn’s auch direkt zum Download (Windows-Version) geht 😀 In den Opera Labs gibts auch noch Links und Details zu den Versionen für Unix und MacOS X.

Knight Rider is back!

Daumen hoch! Immer wieder lustig, was Menschen mit zu viel Zeit und Alkohol so machen. Bei sprittwoch.de gibts eine gnadenlose Analyse der einzelnen Folgen, inklusive der dümmsten Drehpannen, den peinlichsten Hasselhoff-Anmachen und den unauffälligsten Tarnsack-Autofahrer. Die ersten beiden Staffeln sind fast komplett. Da bleibt kein Auge trocken 😀

Hach, da werden doch Erinnerungen wach 😉 Früher hab ich immer gespannt vor’m Fernseher gesessen, wenn K.I.T.T. Michael sofort hier raus geholt hat. Heute wünsche ich mir manchmal selbst so eine Uhr zum Reinsprechen.

Flock – DER Browser für Blogger?

Flock ist ein neues Sternchen am Browserhimmel. Wer heutzutage einen eigenen Browser auf den Markt bringt, muss schon ein paar besondere Features mitbringen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Flock basiert auf Mozilla Firefox, ist aber keine einfache Extension. Vielmehr wurde Firefox an diversen Ecken und Enden aufgebohrt. Neu sind z.B.:

  • Support für diverse Blog-Software (derzeit WordPress, Movable Type, Typepad und Blogger) incl. Rich Text Editor. Flickr wird natürlich auch unterstützt.
  • Clevere Bookmarkverwaltung, auf Wunsch auch online bei del.icio.us.
  • Besuchte Webseiten werden indiziert und die Browserhistorie hat eine Volltextsuche eingebaut.
  • RSS-Integration und -Aggregation.

Das Konzept finde ich sehr interessant, werde mir den Kleinen mal ein wenig näher anschauen 🙂

Wirklich große Bilder…

…macht Graham Flint. „Groß“ ist eigentlich schon untertrieben: Die Bilder haben eine Auflösung von 4 GigaPixel (!). Interessanterweise wird dafür aber keine Digitalkamera verwendet, sondern herkömmliche analoge Technik. Eine Digitalkamera könnte die anfallenden Daten allenfalls verarbeiten, wenn sie an einen Supercomputer angeschlossen wäre. 38 Terrabit/s sind nunmal kein Pappenstil. So ganz herkömmlich ist die 30-kg-Kamera aber dann doch nicht: Die Filmpatronen werden normalerweise in den Kameras von Spionageflugzeugen eingesetzt, jedes Negativ hat ein Format von 460mm x 230mm und die Linsen wurden speziell angefertigt.

Damit sind nun beeindruckend detailreiche Aufnahmen möglich. Die aus mehreren Kilometern Entfernung gemachten Bilder lassen sich quasi beliebig vergrößern. So sind z.B. Details in einem Hotelzimmer erkennbar, das von Weitem betrachtet Teil der Silhouette von San Diego ist.

Auf der Homepage des Gigapixl-Projekts gibt es neben der Gallerie auch noch weitere Informationen zu den Hintergründen und der verwendeten Technik. Ethan Zuckerman hat einen schönen Beitrag dazu in seinem Blog geschrieben.

Browser-Shootout: Firefox, IE7 und Opera 8.5

Chip.de hat diverse Features der drei genannten Browser verglichen. In 10 Kategorien gabs jeweils maximal zwei Punkte zu holen. Mein Lieblingsbrowser wurde klarer Sieger nach Punkten. So gehört sich das! Oder hat jemand ernsthaft etwas anderes erwartet? 🙂 Lediglich bei der Suchleiste gabs Abzüge in der B-Note. Dabei ist die auch äußerst komfortabel anpassbar, man muss dafür nur ein .ini-File bearbeiten 😉 Merke: Von Redakteuren nicht zuviel erwarten.

Pinkelkunst

Der tschechischer Künstler David Cerny hat zwei pinkelnde Bronzefiguren geschaffen. Die beiden Herren bewegen sich beim Wasserlassen relalitätsgetreu. Aber das beste kommt noch: Die Skulptur ist interaktiv. Man kann eine SMS an hinschicken, der Text wird dann Buchstabe für Buchstabe ‚geschrieben‘. Na das ist doch mal innovativ 😀