Welcome back – WordPress hat mich wieder

Tumblr, es war schön bei dir. Aber du bist wirklich ziemlich unzuverlässig. Die Erreichbarkeit läßt zu wünschen übrig, Paketverluste und temporäre Nicht-Verfügbarkeit nerven einfach. Ja, es kostet nichts – aber dennoch sollte der Dienst mehr als nichts taugen. Eine nette Oberfläche allein genügt (mir) nicht.

Also hab’ ich die aktuelle WordPress-Version installiert, die Inhalte aus meiner alten Installation migriert und auch die ganzen Inhalte von Tumblr hier rübergeholt. Alle alten Links sollten weiterhin funktionieren, entsprechende Umleitungen habe ich manuell eingerichtet.

Hier habe ich direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit. Und, was mir noch ein Stück weit wichtiger erscheint: Die Inhalte liegen auf meinem Server, ich kann damit tun und lassen was ich will und bin nicht auf den guten Willen Dritter angewiesen. Gleiches gilt für die Kommentarfunktion, auch diese liegen nun wieder direkt bei mir und nicht bei (noch einem anderen) Dritten.

P2V: Windows XP in eine VirtualBox-VM konvertieren

Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, den neuen Laptop meines Bruders einzurichten. Bisher war er Windows-Nutzer, nun möchte er sich aber ein wenig mit Linux beschäftigen, drum sollte auf den Laptop Ubuntu installiert werden. Kein Problem, die aktuelle Version 11.04 war in weniger als einer halben Stunde installiert und funktionierte auch out-of-the-box perfekt. Aber dann ging der Spass mit dem alten Rechner los…

Besagter Alt-PC läuft unter Windows XP. Um den Umstieg zu erleichtern, wollte ich daraus eine virtuelle Maschine machen und diese auf den Laptop bringen. Als Virtualisierungssoftware verwende ich das kostenlose Oracle VirtualBox. Mit Linux-Gästen habe ich eine solche “physical to virtual”-Migration (P2V) schon mehrfach gemacht; Windows XP reagiert aber etwas zickig auf eine veränderte Hardwareumgebung.

Den ersten Anlauf habe ich mit partimage unternommen:

  • SystemRescueCD vom USB-Stick booten
  • Mit partimage eine Kopie der Festplatte auf einen externen Datenträger erzeugen
  • Die virtuelle Maschine mit SystemRescueCD booten
  • Das Image dann wieder mit partimage innerhalb der virtuellen Maschine zurückspielen

Das alles hat über 4 Stunden gedauert, mit ernüchterndem Ergebnis: Es funktioniert nicht. Anscheinend ist der ntfs-Support von partimage nicht ohne Grund als experimentell gekennzeichnet.

Dann bin ich eher zufällig auf das kostenlose disk2vhd von Microsoft gestossen. Damit kann man einen PC im laufenden Betrieb in ein Image für Microsoft Virtual PC konvertieren. Das Hostsystem wird dabei nicht modifiziert, im Image wird aber auf Wunsch die Boot-Konfiguration für die virtuelle Maschine angepasst (sehr zu empfehlen). Ausserdem wird nur der tatsächlich belegten Teile der Festplatte kopiert, in diesem Fall waren das 35 von 80 GB.

VirtualBox kann mit dem .VHD-Image umgehen, es muss nicht nochmals konvertiert werden. Und siehe da, der so virtualisierte PC funktionierte auf Anhieb in VirtualBox. Zeitaufwand insgesamt: Weniger als 90 Minuten.

Es galt nur noch ein kleines Problem zu lösen: Aufgrund der veränderten Hardware wollte Windows neu aktiviert werden. Unter Windows 7 läßt sich dies mit “slmgr -rearm” bis zu 4 Mal aufschieben (insgesamt 120 Tage). Windows XP bietet eine ähnliche Möglichkeit, es funktioniert aber ein klein wenig anders:

  • Im abgesicherten Modus booten
  • Als Administrator anmelden
  • Start -> Ausführen -> “rundll32.exe syssetup,SetupOobeBnk”
  • Neustarten, fertig

Nun erzwingt Windows erst wieder in 30 Tagen die Aktivierung, genug Zeit um die Original-CD zu finden.

Der restliche Kleinkram (Netzlaufwerk zum Datenaustausch einrichten, Drucker in der VM bekannt machen, etc.) war schnell erledigt. Der virtualisierte PC läuft nun auf dem Linux-Host, netterweise deutlich schneller als zuvor. Operation erfolgreich :)

Das hier war nur eine Methode, es gibt noch ein paar Alternativen. So bietet VMware z.B. den vCenter Converter an (kostenloser Download nach Registrierung). Dieser bereitet das Gastsystem auf die Virtualisierung vor und erstellt anschliessend eine Image-Datei davon. Diese würde auch unter VirtualBox funktionieren. Auch Parallels hat Software im Programm, die bei der P2V-Migration hilft, beispielsweise als Teil der Parallels Desktop 7 Switch to Mac Edition. Diese ist allerdings weder kostenlos noch VirtualBox-kompatibel und daher zumindest für mich uninteressant.

Neues Netzteil, neues Glück – und reduzierter Stromverbrauch

Bei meinem Homeserver hat sich das Netzteil Anfang der Woche mit einem Kurzschluss verabschiedet – natürlich kurz nach Ablauf der Garantie *grmpf*

Also musste schleunigst Ersatz her, die ganzen Clients möchten schliesslich ihr Backup irgendwo ablegen. Auch wenn das abgerauchte Netzteil vom gleichen Hersteller stammt, fiel meine Wahl – mangels bezahlbarer Alternativen mit vergleichbarer Leistung und Energieeffizienz - erneut auf ein Modell von be quiet: Das Pure Power 300W.

Cyberport lieferte innerhalb eines Werktags, heute kam das Ersatzteil an. Also flugs eingebaut, eingeschaltet – und siehe da, der Rest der Hardware blieb unversehrt, die Maschine bootet tadellos.

Nun noch kurz zum Stromverbrauch. Das neue Netzteil hat etwas geringere Leistung als das etwas über 3 Jahre alte Modell (300W vs. 350W). Auf die Leistungsaufnahme wirken sich beide Faktoren positiv aus: Das Energiekostenmessgerät zeigt im Idle-Zustand nun nur noch ca. 65W an (vorher waren’s deutlich über 70W).

Erste Eindrücke von Windows Phone 7 auf dem Samsung Omnia 7, Fehler 0×80041106

Als T-Mobile den Preis des Samsung Omnia 7 vor einigen Tagen auf bescheidene 199,95 EUR gesenkt hat, konnte ich nicht widerstehen und hab’ mir eins bestellt.

Schon vor einigen Monaten hatte ich ein wenig im Telekom-Laden mit einem solchen Gerät rumgespielt und war insbesondere von der Oberfläche angenehm überrascht: Schaut frisch aus, reagiert schnell und das Omnia 7 hat ein tolles Display. Nun, da ich das Gerät ein wenig begrabschen konnte, bleibt’s bei diesem Eindruck. In den nächsten Tagen werde ich noch ein wenig mehr dazu schreiben.

Was ich aber loswerden muss: Der Marketplace (sozusagen der AppStore von Microsoft) erfordert eine Windows Live ID. Falls man keine hat, kann man sie direkt am Gerät erzeugen. Dies habe ich versucht, bin allerdings beim letzten Schritt mit der kryptischen Fehlermeldung “0×80041106” hängen geblieben. Google war keine allzu grosse Hilfe, also habe ich versucht, den Account direkt über live.com anzulegen. Und siehe da: Hier erscheint der Hinweis, dass das Passwort 6-16 Zeichen lang sein darf – meins war aber länger als 16 Zeichen. Am Gerät selbst ist nur von “mindestens 6 Zeichen” die Rede, ein längeres Passwort führt nicht zu einer Warnung. Ein weiterer Versuch mit einem kürzeren Passwort direkt am Gerät war letztendlich erfolgreich.

Links für Donnerstag, den 2. Juni 2011

Veröffentlicht unter Links

Nachtrag zu Solaris Homeserver: Stromverbrauch

Gestern hatte ich über den Stromverbrauch meines Homeservers berichtet. Die Zeit nach dem Verfassen des Beitrags habe ich für ein wenig Recherche genutzt und bin dabei unter anderem auf diesen sehr lesenswerten Artikel bei Tom’s Hardware gestossen: Netzteilpraxis: Wie viel Netzteil braucht der Mensch wirklich? Und vor allem: welches? Der Artikel bestätigte mein Bauchgefühl, dass ein passend dimensioniertes Netzteil einiges zur Senkung des Stromverbrauchs beitragen kann.

Also suchte ich ein wenig nach einem guten und günstigen ATX-Netzteil mit 200-250 Watt Leistung. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, ATX-Netzteile mit weniger als 300 Watt sind kaum aufzutreiben. Die in dieser Leistungsklasse gebräuchlichen Bauformen SFX oder TFX passen nicht in einen gewöhnlichen Bigtower und sind noch dazu vergleichsweise teuer und/oder haben einen schlechten Wirkungsgrad.

Nun war ich drauf und dran, ein 300W-Netzteil von be quiet! zu bestellen; 82% Wirkungsgrad bei 20% Last, 35 EUR – passt. Zuvor wollte ich aber noch testweise das 530W-Netzteil des Servers durch das 350W-Netzteil meines zweiten Rechners ersetzen, um ein Gefühl für das Einsparpotential zu bekommen. Kaum hatte ich das Netzteil aus dem Desktop ausgebaut und in den Händen, staunte ich nicht schlecht: 530W! Im Server steckt demnach bereits das kleinere 350W-Netzteil. Die Neuanschaffung hat sich damit erledigt, leider auch die Hoffung auf sinkenden Stromverbrauch. Es bleibt also bei den ~74 Watt. Seufz.

Solaris Homeserver: Stromverbrauch

Mein kleiner Homeserver tut seit dem letzten Upgrade brav und unauffällig seine Dienste. Die Abstürze sind dank des Mainboardwechsels Geschichte, und auch Solaris Express 11 läuft tadellos. Zeit, ein Gefühl für den Stromverbrauch zu bekommen!

Dazu habe ich mir bei Reichelt ein Energiekostenmessgerät bestellt (ProfiTec KD 302). Dieses Modell ist mit 9,95 EUR preiswert und einem Test der c’t zufolge (Ausgabe 24/08) misst es relativ genau – auf jeden Fall eine deutlich bessere Wahl als die übliche Kaffeeröster-, Baumarkt- oder Discounter-Ware.

Die Messung selbst ist unkompliziert und schnell durchgeführt: Ohne Last braucht mein Homeserver ca. 74 Watt. Das ist etwas mehr als erwartet, gerechnet habe ich mit etwa 60 Watt. Angesichts der verbauten Hardware und der zur Verfügung stehenden Leistung ist der Wert aber dennoch ganz zufriedenstellend.

Um Solaris als potentiellen Übeltäter auszuschliessen habe ich auch mal probehalber eine Ubuntu 11.04 LiveCD gebootet. Damit lag der Stromverbrauch bei ca. 85 Watt (Gnome Desktop, idle). Die Sorge war also unbegründet, Solaris macht hier augenscheinlich einen guten Job.

Zum Vergleich: Ein HP Proliant MicroServer (ein wirklich feines Teil!) kommt mit 4 3,5”-Platten auf ca. 41-47 Watt im Leerlauf. Darin werkelt ein stromsparender und relativ langsamer AMD Athlon II Neo N36L Dual-Core mit 1,3 GHz. Die CPU-Leistung liegt nur wenig über einem Atom D525, der Stromverbrauch aber auch auf ähnlich niedrigem Niveau.

Optimierungspotential sehe ich bei meinem Homeserver eigentlich nur noch beim Netzteil. Aktuell verwende ein be quiet! Dark Power Pro mit 530 Watt Leistung, das ich noch rumliegen hatte. Dieses Netzteil ist natürlich total überdimensioniert und wird i.d.R. nicht mehr als 15-20% belastet. Dementsprechend schlecht ist der Wirkungsgrad, schätzungsweise lassen sich mit einem besser dimensionierten Netzteil nochmal ~10 Watt sparen.

Links für Dienstag, den 10. Mai 2011

Veröffentlicht unter Links

Links für Dienstag, den 26. April 2011

Veröffentlicht unter Links

Links für Montag, den 11. April 2011

Veröffentlicht unter Links